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🏡 Maklerprovision in Duderstadt, Göttingen und Harz
Höhe, Aufteilung, Fälligkeit – und worauf es wirklich ankommt

Wer eine Immobilie verkauft, beschäftigt sich früher oder später mit einer entscheidenden Frage:

Wie hoch ist die Maklerprovision – und lohnt sich das überhaupt?

Gerade in Duderstadt, Göttingen und der Harzregion begegnen mir hier immer wieder Unsicherheiten.
Und genau an dieser Stelle werden häufig Entscheidungen getroffen, die sich später finanziell bemerkbar machen.
Ich zeige Ihnen, wie die Maklerprovision tatsächlich funktioniert – und worauf es wirklich ankommt.

Wie hoch ist die Maklerprovision in Duderstadt? Oder in Göttingen und im Harz?

In Duderstadt und Umgebung hat sich folgende Aufteilung etabliert:
✔ Verkäufer: 3,57 % inkl. MwSt.
✔ Käufer: 3,57 % inkl. MwSt.
Damit ergibt sich eine Gesamtprovision von 7,14 %.
Die Höhe ist grundsätzlich verhandelbar, bewegt sich in der Praxis jedoch meist in diesem Rahmen.

Wer zahlt die Maklerprovision?

Seit der gesetzlichen Neuregelung gilt bei Wohnimmobilien, also Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen:

✔ Käufer und Verkäufer teilen sich die Provision in der Regel zu gleichen Teilen
✔ Der Käufer darf nicht mehr zahlen als der Verkäufer
✔ Beauftragt der Verkäufer den Makler allein, trägt er mindestens 50 % selbst

Diese Regelung sorgt für Transparenz und eine faire Verteilung.

Aber Achtung! Der Halbteilungsgrundsatz nach §§ 656a ff BGB kann auch für Zweifamilienhäuser gelten, dabei hängt dies von der spezifischen Nutzung und den Gegebenheiten der Immobilie ab. Ein Zweifamilienhaus kann rechtlich als Einfamilienhaus eingestuft werden, wenn es nicht in zwei Wohnungen aufgeteilt ist und eher den Charakter eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung hat.

Wann wird die Maklerprovision fällig?

Die Maklerprovision wird erst bei Erfolg fällig:

✔ Abschluss eines notariellen Kaufvertrags
✔ Nachweis oder Vermittlung durch den Makler

In der Praxis erfolgt die Zahlung meist innerhalb von 7 bis 14 Tagen nach dem Notartermin.

👉 Ohne erfolgreichen Verkauf entsteht kein Provisionsanspruch.

⚖️ Was viele Eigentümer unterschätzen

Immer wieder höre ich:
„Ein anderer Anbieter ist günstiger.“

Das ist verständlich – aber zu kurz gedacht.

Denn entscheidend ist nicht die Provision allein, sondern das Ergebnis.

🔍 Niedrige Provision vs. professioneller Verkauf

1. Niedrige Provision = oft reduzierter Leistungsumfang

Das ist der wichtigste Punkt.
Ein geringerer Provisionssatz bedeutet häufig:

➜ weniger Zeit pro Objekt
➜ standardisierte Vermarktung
➜ weniger individuelle Strategie
➜ geringere Tiefe bei Käuferprüfung

👉 Hintergrund:
Maklerleistung ist nicht reguliert wie Notarkosten, sondern wirtschaftlich kalkuliert.

2. Preis schlägt Provision – und zwar deutlich

Eine geringere Provision bedeutet nicht automatisch einen besseren Deal.

Denn:

✔ Eine professionelle Vermarktung kann einen deutlich höheren Verkaufspreis erzielen
✔ Eine schwächere Vermarktung kann schnell fünfstellige Beträge kosten

👉 Beispiel:

  • eingesparte Provision: 4.000 €
  • geringerer Verkaufspreis: 20.000 €

👉 Ergebnis:

Der "günstige" Makler ist am Ende deutlich teurer.

Der Unterschied zeigt sich am Ende im Preis

3. Marktüblichkeit ist ein Signal

Die marktübliche Provision hat sich nicht zufällig etabliert:

➜ sie spiegelt notwendigen Arbeitsaufwand
➜ sie ermöglicht vollständige Vermarktung
➜ sie deckt Risiko und Vorleistung

Die übliche Provision bildet den Rahmen für:

✔ hochwertige Präsentation
✔ gezielte Käuferansprache
✔ rechtssichere Abwicklung
✔ Verhandlungsführung auf Augenhöhe

👉 Wenn jemand deutlich darunter liegt, stellt sich immer die Frage:
Wo wird eingespart?

Wird hier angesetzt, wird oft nicht an Kosten gespart – sondern am Ergebnis.

Bei niedrigeren Provisionen arbeiten viele Anbieter stärker nach dem Prinzip:

👉 Menge statt Qualität

➜ mehr Objekte gleichzeitig
➜ weniger individuelle Betreuung
➜ schneller Abschluss statt optimaler Preis

5. Psychologischer Effekt im Markt

Das wird oft unterschätzt:

👉 Niedrige Provision kann ein Signal senden wie:

➜ „Standardobjekt“
➜ „Schnell- oder Notverkauf“
➜ „weniger exklusiv“

Das beeinflusst indirekt auch die Käuferwahrnehmung und Preisbereitschaft.

📍 Saubere Einordnung

Natürlich gibt es Anbieter mit niedrigeren Sätzen.

Entscheidend ist jedoch:

👉 Welche Leistung erhalten Sie dafür – und welches Ergebnis wird erzielt?

💬 Persönliche Einschätzung 

Als Maklerin und Sachverständige erlebe ich es regelmäßig:

Die richtige Strategie macht häufig den Unterschied von mehreren zehntausend Euro aus.
Und genau darum sollte es gehen – nicht um einzelne Prozentpunkte.

✔ Persönlich. ✔ Juristisch fundiert. ✔ Seit 2008 in der Region tätig.



📞 Oder direkt: 0172 56216228



 
 
 
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